- Ausbildung-

08.08. - 27.09.2008: Grundausbildungs- und Truppführerlehrgang erfolgreich beendet

DIe Monate August und September standen in der Verbandsgemeinde Selters ganz im Zeichen der Ausbildung.
Vom 08.08.2008 bis 06.09.2008 fand am Stützpunkt in Herschbach ein Grundausbildungs-lehrgang statt. 27 Feuerwehrfrauen und -männer aus den Verbandsgemeinden Hachenburg, Ransbach-Baumbach und Selters drückten insgesamt an 5 Wochenenden die Schulbank. Die Grundausbildung stellt den Einstieg in die Feuerwehrlaufbahn dar. Während der Grundausbildung wurde von Kreisausbildern sowie Ausbildern aus den Reihen der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Selters das Basiswissen für einen erfolgreichen Feuerwehrdienst gelehrt.


Aus den Reihen der Feuerwehr Selters absolvierten Kevin Blaskura, Andreas Neuhaus, Julian Schmidt und Thilo Weisenfeld erfolgreich den Lehrgang.


Vom 12.09.2008 bis 27.09.2008 absolvierten 20 Feuerwehrangehörige aus den Verbandsgemeinden Hachenburg, Montabaur, Ransbach-Baumbach und Selters am Standort Selters den Kreislehrgang "Truppführer". Ziel der Ausbildung war, die Teilnehmer/innen zu befähigen, in einer selbständigen taktischen Einheit fachlich richtig zu handeln. Dazu wurden die Teilnehmer/innen in Fahrzeug- und Gerätekunde, der Gefahrenlehre, in der Verbrennungs- und Löschlehre, Einsatzlehre sowie im Vorbeugenden Brandschutz geschult. Auch Themen wie Rechtsgrundlagen der Feuerwehr und Gesetzliche Grundlagen standen auf dem Unterrichts-plan. Getreu dem Motto "Learning by doing" wurde großen Wert auf die praktische Ausbildung gelegt und zu den theoretisch geschulten Themen vielfach praktische Übungen durchgeführt. So wurde zum Beispiel zum Thema "Löscheinsatz" an einem Firmenobjekt in Herschbach eine größere Übung absolviert.

Zum Abschluss des Lehrgangs mussten die Feuerwehrangehörigen einen schriftlichen Leistungsnachweis erbringen, der auch von allen erfolgreich absolviert wurde. An dem Truppführerlehrgang nahm aus den Reihen der Feuerwehr Selters Dennis Savas teil. Weitere Bilder vom Truppführerlehrgang TRF 04/08 (K) finden sie hier.


08.03.2008 - Übungswochende zum Thema Atemschutz absolviert

Atemschutzgeräte gab es schon vor hundert Jahren. Die damals Bauchapparate genannten Geräte haben allerdings mit den Hightech-Atemschutzgeräten, die bei der Feuerwehr heute eingesetzt werden, nicht mehr viel gemeinsam. Zum Beginn diesen Jahres konnte die Feuerwehr Selters 5 neue Atemschutzgeräte des Typs Dräger PSS 7000 in Dienst stellen, womit nunmehr 13 Geräte den Feuerwehrmännern und –frauen der Feuerwehr Selters zur Verfügung stehen. Der richtige Umgang mit den Atemschutzgeräten und das richtige Verhalten im Brandeinsatz will gelernt sein.
Feuer ist nicht gleich Feuer. Heute brennt es anders als vor 50 Jahren. Klingt komisch, ist aber so. Früher bestand das Grundgerüst der Häuser aus Holz, die Inneneinrichtung größtenteils aus unbehandeltem, chemikalienfreiem Holz. Das, was nicht aus diesem Werkstoff war, wurde aus natürlichen Materialien wie zum Beispiel Baumwolle hergestellt.
Heute sieht das ganz anders aus: Überall hoch giftige Klebstoffe, PVC, Kunstfasern und lackierte Möbel. Daraus resultieren viel mehr Gefahren für die freiwilligen Helfer der Feuerwehr. Die Feuerwehrleute müssen sich vor Atemgiften wie Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid oder Blausäure schützen und tragen deshalb Atemschutzgeräte. Wer dem Feuer nahe kommt, muss sich nicht nur vor Atemgiften schützen, sondern auch vor Hitze. Schon bei kleinen Bränden können Temperaturen von bis zu 1000 Grad Celsius entstehen. Das stellt hohe Anforderungen an die Schutzausrüstung der Helfer. Der Atemschutzträger selbst steht vor extremen körperlichen und psychischen Belastungen. Bei Temperaturen ab 100 Grad Celsius und einer Einsatzdauer von 20 Minuten suggeriert man seinem Körper eine Art Fieberzustand. Dazu kommen noch vollkommene Dunkelheit und die eigentliche Gefahr, das Feuer. Die körperliche Belastung der Atemschutzgeräteträger ist immens. Bis zu drei Liter Flüssigkeit verliert der Körper eines Atemschutzgeräteträgers in 30 Minuten.
Um auf diese Situationen und Gefahren optimal vorbereitet zu sein, absolvierten die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Selters ein Übungswochenende unter Leitung von Frank Weber, Gruppenführer der Feuerwehr Selters und Leiter der Zentralen Atemschutzwerkstatt
der Verbandsgemeinde Selters. Freitags musste noch einmal die Schulbank gedrückt werden. An Hand einer PowerPoint Präsentation wurden den Teilnehmern die Gefahren im Brandeinsatz und dass richtige Vorgehen unter Atemschutz erklärt. Am Samstag musste dann das theoretisch erlernte Wissen in die Praxis umgesetzt werden. In einem zum Abriss anstehenden Gebäude konnte unter realistischen Bedingungen geübt werden. In den völlig verrauchten Räumen, galt es den Brandherd zu lokalisieren und richtig abzulöschen. Für einige junge Feuerwehrmänner war es der erste Kontakt mit „richtigem“ Feuer in einem Innenangriff. Für alle anderen eine gute Möglichkeit das vorhandene Wissen zu erweitern. Insgesamt haben 22 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Selters an der Veranstaltung teilgenommen.
Die Feuerwehr Selters möchte sich an dieser Stelle recht herzlich bei der Fa. Elektro-Müller (Selters) für die Möglichkeit, eine solche Übung in dem Objekt durchführen zu dürfen, bedanken.

    

    

    

    

    


24.03.2007 - Den Ernstfall geprobt

„Starke Rauchentwicklung aus dem Betriebsgebäude bei der Fa. R&S in Sessenhausen. Es ist unklar ob noch Personen vermisst werden.“

So lautete die Übungsmeldung für die Feuerwehren Krümmel-Sessenhausen, Marienrachdorf und Selters, die die Feuerwehren am 24.03.2007 um 14.31 Uhr erreichte. Die anrückenden Kräfte erwarteten verschiedene Aufgaben, die es zu lösen galt. Ein Übungsschwerpunkt lag im Bereich des Atemschutzeinsatzes, besonders geübt wurde die Atemschutzüberwachung. Unter Atemschutz mussten in dem dicht verqualmten Betriebsgebäude Verletzte, dargestellt durch Mitglieder der Jugendfeuerwehr Selters, gerettet werden und an den mitübenden DRK Ortsverein Selters übergeben werden. Weiterhin wurden der Aufbau einer Wasserversorgungsstrecke, der Aufbau eines Schaumangriffes und das Nachweisen von Gefahrstoffen geübt.

Auch auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank an die Verantwortlichen der Fa. R&S für die Möglichkeit eine solche Übung in dem Betrieb durchführen zu dürfen.

    

    

    

    

    

    

 

02.09.2006: Bahnerden

Am Samstag den 02.09.2006 fand im Feuerwehrgerätehaus in Selters und am ICE Bahnhof in Montabaur eine Fortbildungsveranstaltung im Bahnerden statt. Diese ist notwendig, da die Einheit Selters im Einsatzfall an der ICE Strecke Frankfurt-Köln eingesetzt wird. Neben dem eigenen Streckenabschnitt im Bereich Sessenhausen ist die Feuerwehr Selters an diversen Tunnelanlagen im Westerwaldkreis im Einsatzplan vorgesehen. Deswegen muss alle 2-Jahre eine entsprechende Fortbildung absolviert werden um im Unglücksfall die Bahnstromleitung erden zu dürfen. Dies darf nur durch Personal erfolgen, welches im entsprechenden Fortbildungsintervall unterwiesen wurde. Bei der diesjährigen Veranstaltung wurden am Samstagmorgen durch einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Ransbach-Baumbach und Selters das theoretische Wissen vermittelt, welches nach der Mittagspause am ICE-Bahnhof Montabaur in die Praxis umgesetzt wurde. Seitens der Feuerwehr Selters nahmen 13 Feuerwehrmänner und- frauen an der Fortbildung teil.

 

15.19. - 30.09.2006: Truppführer

Ein gutes Fachwissen, der sichere Umgang mit den Gerätschaften und eine umsichtige Vorgehensweise sind wichtige Voraussetzungen, um im Feuerwehreinsatz schnell und kompetent Hilfe leisten zu können. Um das vorhandene Wissen aufzufrischen und zu intensivieren, drückten Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen aus den Verbandsgemeinden Ransbach-Baumbach, Wallmerod und Selters in einem 35 Unterrichtsstunden umfassenden Lehrgang in ihrer Freizeit die Schulbank. Insgesamt nahmen in dem vom 15.09. bis 30.09. 2006 in Freilingen statt gefundenen Lehrgang "Truppführer/-in" 17 Feuerwehrangehörige teil.

Die Ausbildung wurde freitagabends und samstags ganztägig durch Kreisausbilder sowie durch Angehörige der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Selters durchgeführt. Ziel der Ausbildung war, die Teilnehmer/innen zu befähigen, in einer selbständigen taktischen Einheit fachlich richtig zu handeln. Dazu wurden die Teilnehmer/innen in Fahrzeug- und Gerätekunde, der Gefahrenlehre, in der Verbrennungs- und Löschlehre, Einsatzlehre sowie im Vorbeugenden Brandschutz geschult. Auch Themen wie Rechtsgrundlagen der Feuerwehr und Gesetzliche Grundlagen standen auf dem Unterrichtsplan. Getreu dem Motto "Learning by doing" wurde großen Wert auf die praktische Ausbildung gelegt und zu den theoretisch geschulten Themen vielfach praktische Übungen durchgeführt.

Zum Abschluss des Lehrgangs mussten die Feuerwehrangehörigen einen schriftlichen Leistungsnachweis erbringen, der auch von allen erfolgreich absolviert wurde. An dem Truppführerlehrgang nahem aus den Reihen der Feuerwehren Selters Sven Becker und Matthias Müller teil.